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Große Einsatzübung bei der Fa. Nidec GPM Merbelsrod

Merbelsrod - In den frühen Morgenstunden des 05.11.2016 fand auf dem Gelände der Fa. Nidec GPM Merbelsrod eine Einsatzübung größeren Ausmaßes statt. Um 08:15 wurden die Wehren Merbelsrod, Schwarzbach und Crock zum Einlauf BMA bei der Fa. Nidec GPM alarmiert. Nach dem Eintreffen des Einsatzleitwagens (ELW) aus Schwarzbach und des ersten wasserführenden Fahrzeuges (TSF-W) aus Merbelsrod wurde die Lage ermittelt. Alle weiteren Kräfte sammelten sich vorerst im Bereitstellungsraum auf dem Logistikplatz der Firma. Beim Aufsuchen des auslösenden Melders kam dem Einsatzleiter, sowie dem ersten Gruppenführer aus Merbelsrod große dunkle Rauchschwaden nach dem Öffnen der Haupteingangstür des Fertigungsbereiches 9 entgegen. Sofort wurden weitere Einsatzkräfte aus dem Bereitstellungsraum an den eigentlichen Einsatzort beordert und die ersten Atemschutzgeräteträger statteten sich mit ihrer Ausrüstung aus. Diese mussten in der starken Verrauchung die BMA aufsuchen, um den auslösenden Melder zu lokalisieren. Im Kellergeschoss hatte ein Melder durch starke Rauchentwicklung ausgelöst. Durch das Aufsteigen der Rauchgase war der komplette Eingangs- und Treppenaufgangsbereich verraucht. Der zuständige Einsatzleiter informierte umgehend die Leitstelle über den Einsatz und das Ausmaß und forderte zudem weitere Kräfte aus dem örtlichen Umfeld an, sowie von den angrenzenden Stützpunktwehren in Eisfeld und Schleusingen. Die Stützpunktwehr Schleusingen rückte gleich mit der dort stationierten Drehleiter an. Dies zeigte sich im weiteren Verlauf des Einsatzes als sehr hilfreich, da sich Personen aus der oberen Etage auf das Dach des Gebäude retteten. Zwei der drei Personen galten als nicht mehr gehfähig und wurden mit der Trage auf der Drehleiter vom Dach gerettet. Die weiteren angeforderten Kräfte bauten eine stabile Wasserversorgung über das Hydrantennetz auf, da die große firmeninterne Zisterne nur begrenzt zur Verfügung steht. Aufgrund der Größe des Einsatzes, entschied sich der Einsatzleiter den Einsatzbereich in 3 Teilabschnitte aufzuteilen, was die Kontrolle und den Ablauf um einiges verbesserte. Die Rettung und Brandbekämpfung erfolgte über zwei Wege. Der äußere Weg zur Abschirmung und Brandbekämpfung und die innere Brandlokalisierung und -bekämfpung sowie Rettung. Der 3. Abschnitt war für die Wasserversorgung über das Firmengelände verantortlich. Nach ca. 2 Stunden wurde die Übung erfolgreich beendet. 6 Personen wurden von den Einsatzkräften aus dem Gebäude und vom Dach des Gebäudes gerettet. Die Führung der Feuerwehr Auengrund bedankt sich auf diesem Wege noch einmal bei allen Einsatzkräften sowie bei den Stüntzpunktwehren Eisfeld und Schleusingen. FS

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