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Jugendleistungsmarsch 2016

Sachsenbrunn – Für die Jugendfeuerwehren des Auengrundes ging der diesjährige 22. Jugendleistungsmarsch sehr erfolgreich zu Ende. Am Samstag den 04.06.2016 fand dieser in Sachsenbrunn statt. Gewonnen hatte ihn in den beiden vergangen Jahren die Mannschaft der Jugendfeuerwehr aus Merbelsrod, die üblicherweise die erneute Ausrichtung wieder hätte vornehmen können, diese aber freiwillig an eine andere Wehr abtrat. Auf der Jugendwartversammlung des Landkreises Hildburghausen entschloss man sich, den Jugendleistungsmarsch 2016 in Sachsenbrunn durzuführen. Die Kameraden waren damit schon mehrfach vertraut ein solches Event erfolgreich durzuführen. Auch die Jugend aus der Gemeinde Auengrund erwartete diesen Tag mit viel Anspannung. Schließlich galt es, den Wanderpokal wenn möglich wieder in Jugendfeuerwehr der Gemeinde zu holen. Ehrgeizig und voller Elan waren alle bei der Sache, wenn es darum ging, Fragebögen auszufüllen, Schläuche auszurollen und wieder einzurollen, Knoten anzulegen oder Feuerwehrgeräte zu ertasten. Aber hier und da wurden doch ein paar kleinere Fehler gemacht. Gespannt wartete man die Endergebnisse ab. Bei dem letzten Platz beginnend wurden alle Mannschaften nach und nach aufgerufen. Die Spannung stieg, als die letzten 5 Mannschaften noch nicht aufgerufen waren. Und so kam es, dass die ersten drei Plätze die Jugendfeuerwehr aus der Gemeinde Auengrund belegte. Von 29 gemeldeten Mannschaften folgen nun die Platzierungen der Jugendfeuerwehr Auengrund:

Platz 1 – Merbelsrod 1

Platz 2 – Schwarzbach

Platz 3 – Wiedersbach

Platz 8 – Brattendorf

Platz 16 – Merbelsrod 2

Nach dem dritten Sieg in Folge bleibt der Wanderpokal des Jugendleistungsmarsches in der Gemeinde Auengrund und damit bei der Jugendfeuerwehr aus Merbelsrod. Ob der Jugendleistungsmarsch 2017 wieder in Merbelsrod ausgetragen wird, bleibt offen, aber dass er in Auengrund ausgetragen wird, dass jetzt schon fest. Die Wehrführung der Gemeinde Auengrund gratuliert auf diesem Weg alle Jugendmannschaften aus dem Auengrund für die super Leistung. Wir sind stolz auf euch und wissen, dass mit euch die Zukunft gesichert ist. Und zu allerletzt möchten wir den einzelnen Jugendwarten der Ortsteilwehren für die gute Arbeit und Ausbildung danken, denn sie haben es nicht immer leicht mit der Jugend und ohne sie, könnten solche Ergebnisse nicht erreicht werden. FS

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Zweite Ausbildungseinheit der ICE Tunnelbasiseinheiten (TBE)

Auengrund – Am 13. & 14.05.2016 fand die 2. Ausbildungseinheit der TBE der ICE-Strecke Erfurt – Nürnberg statt. In den späten Nachmittagsstunden des Freitages versammelten sich alle TBE (1 & 2) am Sammelpunkt an der Regelschule Crock. Von dort aus fuhr als erstes die TBE 2 geschlossen ihren Anfahrtspunkt zum Einstieg in den Bleßbergtunnel kurz hinter Saargrund an und stellte sich dort nach Weisung der Einsatzleiter auf. Somit wurden auch gleich die Platzbedingungen für die anrückenden Kräfte ausgelotet. Nach der ersten Aufstellung der zuständigen TBE 2, wurde die TBE 1 nachgeordert, die zusätzlich mit Anrücken, sollte ihr Bereich um Masserberg nicht betroffen sein. Für die TBE 1 reichte der Platz noch relativ gut aus, aber für noch zusätzlich nachrückende Kräfte sah es anschließend schon sehr eng aus. Zudem befindet sich der Eingang zu den Tunnelröhren direkt an der B281, die im Einsatzfall einen weiteren Schwierigkeitsgrad aufwirft.

Nach der Aufstellübung am Tunnelzugang hatten alle Beteiligten noch die Möglichkeit, über die ca. 280 Treppenstufen in die Tunnelröhre des ICE zu gelangen. Beim Wiederaufstieg kamen auch gut trainierte Kameraden ganz schön ins Schwitzen. Die Hoffnung aller: Nur kein Einsatz an diesem Portal. Ein Aufzug in der Mitte des Schachtes für Einsatzmittel soll die Einsatzkräfte entlasten. Leider können wir euch davon keinerlei Bilder zeigen, da dies vor Ort ausdrücklich untersagt wurde.

Am Samstag fand die zweite praktische Ausbildung mit den Langzeitatmern statt. Eine Belastungsübung für all diejenigen, die im Ernstfall das Leben der Menschen in den Tunnelanlagen retten müssen. Geübt wurde das richtige Vorgehen der Einsatztrupps innerhalb der des Tunnels mit Wasser am Strahlrohr, den simulierten Zugang in ein Zugabteil, der richtige Einsatz des Strahlrohres und die Mitnahme von Versorgungsmaterial, sowie den richtigen Aufbau des Bahnrollwagens für die Materialien. Nach ca. einer Stunde war diese Übung beendet und man konnte den Teilnehmern die Anstrengungen erkennen. Für die Zukunft wird es keine leichte Aufgabe für die Einsatzkräfte sein, sollte es wirklich zu einem Vorfall in der Tunnelanlage kommen. Weitere Übungseinheiten sind noch geplant und auch die Ausbildung an den neuen Digitalfunkgeräten steht in den kommenden Wochen noch an. Wir werden darüber berichten… FS

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Erste Ausbildung der Tunnelbasiseinheiten ICE

Auengrund - Am Wochenende vom 01.04. - 02.04.2016 fand in der Feuerwehr Hildburghausen die erste Ausbildung der Tunnelbasiseinheiten (TBE) der ICE-Trasse Erfurt/München statt. in den späten Nachmittagsstunden des 01.04. wurden die Kameraden theoretisch in den Umgang, der Handhabung und die Besonderheiten der neuen Langzeitatmer für den Einsatz in den zahlreichen Tunnelabschnitten der Trasse, die auch durch den LK Hildburghausen verläuft, geschult. Am Vormittag des 02.04. wurde das theoretische Wissen in der Praxis umgesetzt. Dabei mussten die Kameraden mit Schleifkorbtragen 50 Kg schwere Personen-Dummys über 1,5 Km tragen. Zur Durchführung der Ausbildung waren Kameraden des LK Hildburghausen vor einigen Wochen in der Schweiz bei den "Tunnel-Profis" für solche Einsätze und ließen sich dort schulen, um das Wissen an die hier ansässigen Kameraden weiterzugeben. In diesem und nächstem Jahr werden noch weitere Ausbildungen zu dieser Thematik durchgeführt, z.B. der Umgang mit den neuen digitalen Handsprechfunkgeräten. Ende 2017 werden die ersten Züge die neue Trasse dann regelmäßig befahren und bis dahin müssen die Kameraden fit sein für den Einstfall, den wir hoffentlich nie haben werden. Auf unserer Seite werdet ihr auch zu diesem Thema immer auf dem Laufenden gehalten. FS

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Jahreshauptversammlung der Fw Auengrund

Auengrund - Am 11.03.2016 fand die jährliche Jahreshauptversammlung der aktiven Mitglieder der Fw Auengrund statt. Das vom Ortsbrandmeister (OBM) F. Stickel resümierte Jahr 2015 war gegenüber den Vorjahren kein langweiliges Jahr für die Ortsteilwehren der Gemeinde. Insgesamt wurden 35 Einsätze gefahren, soviel wie noch nie. Dies ist aber der Wetterlage in den ersten beiden Monaten nach der Jahreswende 2015 geschuldet. Durch starke Schneefälle kam es in diesem Zeitraum zu einem erhöhten Einsatzaufkommen bedingt durch Schneebruch und somit versperrte Straßen oder beschädigte PKW und Stromleitungen. Zufrieden zeigte er sich auch mit der Ausbildung der Ortsteilwehren über das Jahr. Ein neues Ausbildungskonzept konnte sich bewähren und findet auch unter den Aktiven viel Zuspruch, da es in der heutigen Zeit nicht gerade einfach ist, ein Konsens zwischen Familie(Freunde), der Arbeit und der Feuerwehr zu finden. Dieses Engagement der Kameraden würdigte er und zollt ihnen sein Respekt für den Einsatz in der Feuerwehr, der heute nicht mehr so selbstverständlich ist. Er zeigte sich sehr zuversichtlich, was die gemeinsame Arbeit der Ortsteilwehren untereinander angeht aber auch mit der neu aufgestellten Wehrführung. Auch der Bürgermeister R. Pötsch der Gem. Auengrund würdigte die Arbeit der Einsatzkräfte, denn er war vor seinem Amtsantritt selber Jahre lang aktives Mitglied in der Feuerwehr der Gemeinde und weiß somit, was die Kameraden über das Jahr zu leisten haben. Und die Aufgaben im Jahr 2016 werden nicht weniger mit der Inbetriebnahme der ICE-Trasse Erfurt/München, die Ende 2017 offiziell befahren wird.

Anschließend wurden einige Kameraden befördert oder in ihren Aufgaben ernannt.

Ernennungen

Gruppenführer: Felix Werner
Jugendwart: Marcel Scholz
Maschinist: André Rögner
Pascal Gille

Beförderungen

Oberbrandmeister: Steffen Schulze
Brandmeister: Uwe Schubert
Ronald Jahn
Oberlöschmeister: Florian Schulz
Philipp Schmidt
Hauptfeuerwehrmann: Jonas Stubert
Felix Werner
Pierre Schmidt
Pascal Gille
Oberfeuerwehrmann: Lukas Schramm
Feuerwehrfrau /-mann: Sarah Rottenbach
Vanessa Zöller
Niclas Langbein
Christian Paulus
Torsten Pfötsch

An allen Geehrten noch einmal herzlichen Glückwunsch vom Bürgermeister, dem OBM und seinem Stellvertreter, sowie dem Wehrführer und dessen Stellvertreter.

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24h-Dienst der Jugendfeuerwher Auengrund

Auengrund - Der 24 h-Dienst ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Ausbildung der Feuerwehrjugend Auengrund. In diesem Jahr wurde er als Abschluss eines sehr erfolgreichen Wettkampf- und Ausbildungsjahres durchgeführt. Pünktlich um 16.00 Uhr wurden am Freitag 30 Kinder und Jugendliche, sowie ihre Betreuer und Ausbilder vom Jugendwart der Gemeinde Auengrund, Ronald Jahn, im Dorfgemeinschaftshaus Schwarzbach begrüßt. Nach einer kurzen Einweisung in die provisorische Dienstwache der Jugendfeuerwehr, durften alle Kinder und Jugendliche ihre Schlafplätze beziehen und sich auf ihren „Dienst“ vorbereiten. Als die Dienstaufgaben verteilt waren, warteten bereits alle Jugendfeuerwehrleute gespannt auf einen Einsatz. Kurz nach 17.00 Uhr ertönte zum ersten Mal der Alarm: „Verkehrsunfall in Schwarzbach mit eingeklemmten Personen!“ Schnell ergriffen die „Feuerwehrleute“ ihre Schutzausrüstung und besetzten nach Einteilung ihre Einsatzfahrzeuge. Zügig wurde mit Blaulicht und Martinshorn zum Unfallort ausgerückt. Die „alten Hasen“ in der Feuerwehrjugend wurden als Einsatzleiter und Gruppenführer eingeteilt und mussten am Unfallort die Lage erkunden. Danach wurden unter Anleitung der Ausbilder allen Einsatzkräften ihre Aufgaben zugeteilt. Beim Sichern der Unfallstelle, Funken mit der Leitstelle und Bergen der „verletzten Fahrzeuginsassen“ konnte die Feuerwehrjugend ihr Wissen anwenden. Schnell und ohne Probleme wurden diese Aufgaben abgearbeitet, denn für viele Kinder und Jugendlichen war es ja nicht der erste 24 h-Dienst. Nachdem die “Unfallstelle“ beräumt wurde, durften alle Einsatzkräfte in ihre Unterkunft zurück und mussten ihre Einsatzbereitschaft wieder herstellen. Hierbei halfen sich die Kinder untereinander. Das Einsatzteam rund um den Jugendwart der Feuerwehr Auengrund sorgte dafür, dass bei diesem 24 h-Tag keine Langeweile aufkommen sollte. Schon in der Vorbereitung wurden interessante Szenarien in allen Ortsteilen der Gemeinde Auengrund ausgearbeitet und in einem Ablaufplan festgelegt. Als sich schon einige Kinder auf ihr Abendessen freuten, ertönte erneut ein Alarmsignal aus der Leitstelle: „Waldbrand in Merbelsrod!“ Auch bei diesem Einsatz wurden die gestellten Aufgaben gut gelöst und die „Feuerwehrleute“ durften nach getaner Arbeit ihr wohlverdientes Abendessen zu sich nehmen. In Schwarzbach gab es Leckeres vom Grill und die Anstrengungen vom letzten Einsatz waren schnell vergessen. Mit Spielen und Videos ging ein aufregender Tag zu Ende. Als manch kleiner Feuerwehrmann schon schlief, wurde um 23.00 Uhr erneut alarmiert und die Einsatzkräfte wurden nach Crock in ein abgelegenes Waldstück gerufen, um 3 vermisste Wanderer zu suchen. Nachdem die Einsatzstelle ausgeleuchtet wurde, begaben sich die Suchtrupps auf den Weg. Schnell wurden die Personen im dichten Unterholz gefunden und dem Rettungsdienst übergeben. Nun konnten sich alle zur wohlverdienten Nachtruhe begeben.
Um 7.00 Uhr des kommenden Tages holte bereits der nächste Einsatz die Kinder und Jugendlichen aus dem Schlaf. Eine Baumsperre in Brattendorf blockierte eine Straße. Schnell wurde das Hindernis beseitigt und die Feuerwehrleute durften sich danach beim Frühstück wieder stärken. Zum Verschnaufen und Aufräumen in der Feuerwache blieb allerdings wenig Zeit, da die Einsatzkräfte schon wieder zu einem Einsatz gerufen wurden. Diesmal wurde in Wiedersbach eine „unklare Rauchentwicklung“ gemeldet. Die Ausbilder hatten mit Hilfe einer Nebelmaschine das Kulturhaus „eingenebelt“ und konnten so zeigen, wie wichtig der Atemschutz und die persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes im Einsatz sind. Hier konnte eine vermisste Person schnell gefunden und gerettet werden.
Auf der Heimfahrt wurde der nächste Alarm ausgelöst und alle Einsatzkräfte mussten zu einem Wohnungsbrand nach Poppenwind weiterfahren. In Poppenwind angekommen, entpuppte sich der Wohnungsbrand als Wettkampf der Kübelspritzen. Mit viel Spaß und Ehrgeiz kämpften die Feuerwehrtrupps an der Kübelspritze gegen die Zeit. Nach diesen beiden kräfteraubenden Einsätzen hatten sich die Feuerwehrleute ihr Mittagessen redlich verdient. Während die Jugendfeuerwehr ihre Fahrzeuge und Einsatztechnik wieder reinigten, kochten die Frauen des Feuerwehrvereines Wiedersbach ein leckeres Mittagessen. Der letzte Termin der Jugendfeuerwehr an diesem 24 h-Tag diente der eigenen Werbung.
Auf dem Dorfplatz in Oberwind konnte ab 14.00 Uhr die moderne Feuerwehrtechnik von allen interessierten Bürgern, Kindern und Jugendlichen bestaunt werden.

Nach insgesamt sechs aufregenden Einsatzübungen konnten die Verantwortlichen ein positives Resümee ziehen: Kameradschaft und Einsatzbereitschaft werden in der Feuerwehrjugend bereits gelebt. Das Wissen rund um die Feuerwehr sowie ihre Einsatztechnik sind auf einem hohen Niveau. Es ist wichtig, das Interesse an der Feuerwehr bei den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr hochzuhalten, deshalb ist ein 24 h-Tag ein besonderes Highlight. Ausbildung und Spaß sollen hierbei in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.
Der Jugendwart der Feuerwehr Auengrund bedankte sich bei seinen fleißigen Helfern und Unterstützern für diesen gelungenen Tag!

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Text & Bild: Uwe Dobbert

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