Wiesenbrände durch anhaltende Trockenheit

Auengrund – Die Monate Juli und August standen im Zeichen der Sonne und damit verbunden hohe Temperaturen und wenig Regen. Dem einen Freud, dem anderen Feind. So auch den Feuerwehren des Landkreises Hildburghausen. Diese mussten in diesem Zeitraum zu zahlreichen Einsätzen im Landkreis ausrücken, um Wald- & Wiesenflächen zu bekämpfen. Bei hohen Temperaturen war dies für viele Einsatzkräfte keine Leichtigkeit in ihrer flammenhemmenden Schutzausrüstung. Denn egal wie hoch die Außentemperaturen sind, nur die vollständige Ausrüstung bietet den Schutz.

Mit dem in Crock stationierten TLF 20/40SL, welches im gesamten Landkreis Hildburghausen eingesetzt wird, fuhren die Kameraden aus Crock und Schwarzbach in dem genannten Zeitraum zu drei Unterstützungseinsätzen.

Anfang Juli wurden sie zum Waldbrand bei Harras beordert, um dort die Kameraden der Stadt Eisfeld und ihrer Ortseilwehren zu unterstützen. Mittels Pendelverkehr von Löschfahrzeugen wurde die Wasserversorgung in dem abgelegenen Waldstück sichergesellt. Ca. 500qm Wald- & Wiesenflächen haben sich vermutlich durch ein heiß abgestelltes Fahrzeug im Wald entzündet.

Anfang August kam es zwischen Veilsdorf und Steinfeld zu einem Wiesenbrand durch die Nutzung einer Kettensäge. Der Besitzer der Säge machte in diesem Bereich Holz und stellte die Säge nach der Nutzung in dem trockenen Gras ab. Dieses entzündete und breitete sich anschließend rasch aus. Auch hier kamen mehrere Feuerwehren mit höherem Löschwasservorrat aus dem Landkreis zum Einsatz, im das Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Nach mehreren Stunden und erheblichen Wassereinsatz war die Wiese abgelöscht.

Nur ein paar Tage später wurde in Zollbrück hinter einem Gehöft ein Waldbrand gemeldet. Dort standen ca. 100qm Wald- & Wiesenfläche im Brand. Durch auffrischenden Wind galt es den Brand einzudämmen, bevor sich dieser auf ein größeres Waldstück ausdehnen könnte. Mit dem Einsatz von Netzmittel und den Pendelverkehr durch größere Tanklöschfahrzeuge konnte auch dieser Brand schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Eine Gefahr für das Gehöft bestand nicht.

Wir möchten uns in diesem Zuge bei allen Einsatzkräften an die unkomplizierte und gute Zusammenarbeit bei diesen Temperaturen bedanken. FS

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